Loslassen und innere Ordnung

Loslassen und innere Ordnung

Wenn das Jahr leiser wird

Über Abschließen, Loslassen und innere Ordnung

Gegen Ende des Jahres verändert sich oft etwas. Nicht spektakulär. Eher unauffällig. Termine werden weniger. Gespräche kürzer. Und zwischen all dem, was noch erledigt werden will, entsteht manchmal ein Moment, in dem wir kurz stehen bleiben.

Die stille Last des Nicht-Abschließens

Rückblickend wird sichtbar, was dieses Jahr alles getragen werden musste. Projekte, Verantwortung, Konflikte, Erwartungen. Eigene Themen. Gesellschaftliche Spannungen. Vieles davon bleibt in uns. Auch dann, wenn wir längst zum nächsten Punkt übergehen.

Und genau dort beginnt ein Problem, das wir oft unterschätzen: Nicht das Tempo erschöpft uns, sondern das Nicht-Abschließen. Gedanken, Gespräche, Bilder, Gefühle – sie verschwinden nicht einfach. Sie setzen sich fest. Leise. Unauffällig. Und irgendwann wird es eng im Inneren.

Klarheit geht verloren. Entscheidungen werden schwerer. Wir reagieren schneller, als wir eigentlich wollen. Oder wir ziehen uns zurück. Diese innere Überlastung zeigt sich oft erst dann, wenn der Körper, das Nervensystem, das Innere sagt: Es reicht für dieses Jahr.

Was unbemerkt in uns bleibt

Unabgeschlossene Gedanken

Gespräche, die in uns weitergehen. Themen, die keine Lösung fanden. Fragen, die offen blieben.

Nicht verarbeitete Gefühle

Enttäuschungen, Sorgen, Spannungen – all das, was wir zur Seite geschoben haben, um weiterzumachen.

Übernommene Verantwortung

Nicht alles, was wir tragen, ist unseres. Manches haben wir unbewusst aufgeladen bekommen.

Gesellschaftliche Spannungen

Das Weltgeschehen, die Nachrichten, die kollektiven Themen – auch sie wirken in uns nach.

Diese inneren Ablagerungen machen sich oft nicht direkt bemerkbar. Doch sie beeinflussen, wie wir wahrnehmen, entscheiden und handeln. Sie färben unsere Gedanken, ohne dass wir es merken.

Die Weisheit der Kogi

In diesem Jahr durfte ich den Kogi begegnen, einem indigenen Volk aus Kolumbien. Was mich dabei besonders berührt hat, war nicht das Exotische oder Spirituelle, sondern etwas sehr Bodenständiges: ihr selbstverständlicher Umgang mit innerer und äußerer Ordnung, mit Materiellem und Spirituellem.

Für die Kogi gehört es zum Leben, regelmäßig innezuhalten und abzugeben, was nicht mehr getragen werden soll. Nicht als großes Ritual, sondern als alltägliche Praxis. So selbstverständlich wie Atmen.

Diese Haltung hat bei mir etwas verschoben. Sie zeigt, dass innere Ordnung kein Luxus ist, sondern eine grundlegende Lebenskompetenz. Ein Umgang mit uns selbst, der Raum schafft für das, was wirklich wichtig ist. Ein Weg, der uns nicht von der Welt trennt, sondern uns klarer in ihr stehen lässt.

Loslassen ist kein Rückzug, es ist Verantwortung

Viele Menschen, gerade in Verantwortung, tun sich schwer mit dem Gedanken des Loslassens.
Es fühlt sich an wie Aufgeben. Wie Schwäche. Oder wie Kontrollverlust.

Meine Erfahrung ist eine andere:
Loslassen ist oft der Moment, in dem wir wieder handlungsfähig werden.

Nicht alles, was wir tragen, ist unseres.
Nicht jede Geschichte muss weitergeführt werden.
Nicht jede Spannung gehört in das nächste Jahr.

Ich habe in den letzten Monaten gemerkt, wie viel Kraft frei wird, wenn wir ehrlich anerkennen, wo unsere Grenzen sind. Und dass nichts zusammenbricht, wenn wir sie ernst nehmen. Im Gegenteil: Orientierung entsteht oft erst dann.

Eine Praxis für das Jahresende oder auch für zwischendurch

Für die Tage zwischen den Jahren teile ich hier eine einfache Praxis der Kogis, die mir selbst hilft, innerlich aufzuräumen. Sie braucht kein Vorwissen, keine besondere Vorbereitung, nur die Bereitschaft, ehrlich hinzuschauen.

Die Mamos nennen den Weg des Loslassens Alunayigwasi. Anhalten, aussprechen, abgeben.

Ort finden

Geh in die Natur, an einen Platz, der Dich ruft: ein Baum, ein Stein, ein Gewässer, ein stiller Platz. Nimm dir Zeit, diesen Ort bewusst wahrzunehmen.

Material wählen

Suche dir ein natürliches Material aus deiner Umgebung, zum Beispiel Moos, ein Stück Pflanzenfaser oder etwas Vergleichbares, das etwas bauschig bzw. flauschig ist, so dass es Gedanken & Gefühle gut aufnehmen kann. Etwas, das für dich stimmig ist, um all das Negative aufzunehmen und etwas für alle Wünsche & all das Positive. Halte das Material für das Negative in der linken Hand und für das Positive in der rechten Hand.

Aussprechen

Sprich – leise oder laut – all das in das Material in der linken Hand hinein, was du nicht mitnehmen möchtest: Gedanken, Gefühle, Gespräche, Sorgen, innere Geschichten. Auch das, was dich im Weltgeschehen bewegt hat. Oder Themen aus deiner Familie, deiner Biografie, Konflikte, die Du nicht lösen kannst. Sprich es auch mit dem Gedanken aus, dass Du es an die Erde abgeben kannst und die Erde sich über alles von Dir freut, weil sie dadurch genährt wird.

Ablegen

Wenn du spürst: Jetzt ist es genug lege das Material an diesem Ort ab, der Dich gerufen hat, in der inneren Ausrichtung, dass die Erde das aufnimmt und verwandelt.

Abschließen

Drehe dich einmal im Uhrzeigersinn, um diesen Teil bewusst abzuschließen. Spüre nach, was sich verändert hat.

Was du mitnehmen möchtest bzw. Deine positiven Gedanken & Gefühle

Anschließend kannst du auch das formulieren, was du ins neue Jahr mitnehmen möchtest: Ausrichtung, eine innere Ausrichtung, die dich trägt. Eine Richtung, die sich richtig anfühlt auch wenn du den Weg noch nicht kennst. Sprich es in das Material in Deiner rechten Hand und erzähl es gleichzeitig der Erde.

Wünsche, nicht als Forderung an das Leben, sondern als sanfte Einladung. Was möchte sich durch dich entfalten im kommenden Jahr?

Dank für das, was dieses Jahr geschenkt hat. Für die Menschen, die Momente, die Erkenntnisse. Auch für das Schwierige.

Dafür kannst du denselben Ort nutzen oder einen anderen und zum Ende übergibst Du das Material der Erde.

Zum Abschluss dreh dich einmal gegen den Uhrzeigersinn. Nimm dir danach einen Moment, um nachzuspüren. Oft zeigt sich eine Klarheit, die nicht laut ist aber tragfähig.

Warum das mehr ist als eine persönliche Übung

Was ich daran wichtig finde:
Diese Praxis wirkt nicht nur individuell.

Wenn viele Menschen bewusst abschließen, loslassen und sich neu ausrichten, verändert sich auch das Feld, in dem wir uns bewegen. Beziehungen werden klarer. Entscheidungen ruhiger. Prozesse ehrlicher.

Wandel – ob in Organisationen, Gemeinschaften oder Gesellschaft – beginnt selten im Außen. Er beginnt dort, wo Menschen aufhören, alte Muster unreflektiert weiterzutragen.

Vielleicht ist genau jetzt ein guter Moment dafür.

Nicht, um perfekt ins neue Jahr zu starten.
Sondern um mit weniger Ballast und mehr innerer Klarheit weiterzugehen.

Eine Einladung zum Weitergehen

Wenn dich diese Gedanken berühren und du spürst, dass du tiefer eintauchen möchtest, gibt es dafür einen Raum.

In enger Zusammenarbeit mit Männern und Frauen des indigenen Kogi-Volkes aus Kolumbien ist mit der Timeless Wisdom Academy ein digitaler Lernraum entstanden, der Einblicke in ihre Lebensweise, ihr Weltverständnis und ihre spirituellen Praktiken ermöglicht.

Diese Academy ist auf Einladung und im Auftrag der Kogi entstanden.
Mein Dank gilt Lukas Buchholz und Anna Reisch, die diesen Auftrag angenommen haben und die Timeless Wisdom Academy mit großer Sorgfalt, Ausdauer und Integrität in die Welt gebracht haben.

Die Academy verbindet dieses indigene Wissen mit heutigen Fragen zu innerer Balance, Beziehungsgestaltung, Führung und Gemeinschaft – in einem respektvollen, partnerschaftlichen Austausch und mit klarer Rückbindung an die indigene Gemeinschaft.

Ein wesentlicher Teil der Erlöse fließt direkt in den Rückkauf von Land für die Kogi und unterstützt damit ihre Bemühungen, ihre Lebensgrundlagen, ihre Kultur und ihr Wissen langfristig zu bewahren.

Für alle, die sich damit vertiefend beschäftigen möchten, gibt es über meinen persönlichen Zugang eine Ermäßigung von 10 % auf die Academy und alle enthaltenen Kurse.
(Code: KOGIWISSEN10)

👉 https://timeless-wisdom.com/de/

Dynamic Facilitation

Dynamic Facilitation

Dynamic Facilitation löst Monster-Probleme.

Monster-Probleme sind hochkomplex, emotional aufgeladen und stark polarisierend. Sie lassen sich nicht mit linearen Methoden lösen.

Jim Rough, der Erfinder von Dynamic Facilitation, erkannte: Diese Probleme brauchen einen radikal anderen Ansatz, einen, der Spannung aushält statt sie aufzulösen.

Im Seminar haben wir uns einer hochkomplexen, emotional aufgeladenen und stark polarisierenden Frage gestellt:
„Wie kann eine friedliche Lösung für den Ukraine-Krieg gelingen?“
Ein Thema, bei dem viele Moderationsansätze an ihre Grenzen kommen. Zu groß. Zu widersprüchlich. Zu viel Schmerz, Meinung, Ohnmacht und Hoffnung.

Und genau deshalb war Dynamic Facilitation hier die richtige Methode.

Denn diese Methode versucht nicht, Meinungen zu sortieren statt Widersprüche zuzulassen oder schnelle Lösungen statt echtem Verständnis zu produzieren.
Sie hält Spannung & Konflikte aus.
Sie lässt Widersprüche stehen.
Sie vertraut darauf, dass etwas Neues entstehen kann.

Als Prozessbegleiterin erlebe ich:

Veränderung scheitert selten an Ideen,
sie scheitert am sozialen Boden.

Dynamic Facilitation bereitet genau diesen Boden:

Und ermöglicht eine fundamentale Verschiebung in der Art, wie Gruppen denken und handeln.

Die drei Prinzipien der Methode Dynamic Facilitation

Alles darf gesagt werden. Keine Zensur, keine Bewertung, volle Ausdrucksfreiheit für alle Perspektiven. Alles wird aufgeschrieben.

Es wird zugehört, wirklich zugehört. Tiefes, empathisches Zuhören ohne sofortige Reaktion. Nichts wird bewertet oder korrigiert.

Spannung wird ausgehalten. Widersprüche bleiben stehen, bis etwas Neues von selbst entsteht

In diesem Raum entsteht Vertrauen.

Und mit Vertrauen verschiebt sich etwas Grundlegendes:
weg von Ego-Lösungen
hin zu Ökosystem-Lösungen, die mehr tragen als Einzelinteressen.

Jim Rough nennt das Choice-Creating statt Decision-Making.

Nicht Entscheidungen treffen, sondern neue Möglichkeiten entstehen lassen. Widersprüche integrieren, tiefe Lösungen entwickeln, sowohl-als-auch-Denken.

Mein Fazit:

Dynamic Facilitation ist kein Tool.
Es ist eine Haltung für Prozesse,
in denen Komplexität, Konflikt und Zukunft ernst genommen werden.

Monster-Probleme brauchen keine schnellen Antworten.
Sie brauchen Räume, in denen kollektive Weisheit wachsen darf.

Als Facilitatorin bedeutet das: Vertrauen in den Prozess haben, auch wenn der Weg zunächst chaotisch erscheint.

Die Methode fordert uns auf, Kontrolle loszulassen und dem Entstehenden zu vertrauen.

Wenn ihr vor einem Monster-Problem steht

Vielleicht kennst du das:

Ein Thema, das sich seit Jahren im Kreis dreht.
Viele Perspektiven, viel Emotion, wenig Bewegung.
Spannungen, die niemand mehr wirklich anfassen will – und die doch alles beeinflussen.

Wenn du das Gefühl hast,
dass klassische Moderation hier nicht mehr greift,
dass „Lösungen“ zu früh kommen
oder dass Konflikte eher verwaltet als wirklich bearbeitet werden,

dann könnte Dynamic Facilitation der passende Raum sein.

Ich begleite Gruppen, Organisationen und Verwaltungen genau dort,
wo Probleme komplex, widersprüchlich und emotional aufgeladen sind –
dort, wo es kein Entweder-oder mehr gibt
und wo neue Wege nur entstehen können, wenn Spannung ausgehalten werden darf.

Wenn du prüfen möchtest,
ob Dynamic Facilitation für euer konkretes Anliegen sinnvoll ist,
schreib mir gerne.
Nicht mit einer fertigen Lösung,
sondern mit dem Problem, so wie es gerade ist.

Monster-Probleme brauchen keine schnellen Antworten.
Sie brauchen Räume, in denen kollektive Weisheit entstehen kann.

 

Was ist Theorie U?

Was ist Theorie U?

Wir gestalten gemeinsam Zukunft mit Theorie U

Was ist Theorie U, fragst Du Dich vielleicht?

Entwickelt wurde sie von Otto Scharmer mit seinem Team. Er ist Aktionsforscher und Lehrender am Massachusetts Institute of Technology (MIT).

„Otto Scharmer hat im Rahmen seiner Aktionsforschung erkannt, dass Gruppen von Akteuren sich gegenseitig brauchen, um das System zu verändern. Sie müssen ihre gemeinsame Handlungsfähigkeit herstellen, indem sie den Schritt vom Ich zum Wir – das heißt vom Egosystem zum Ökosystembewusstsein – vollziehen.“ (Otto Scharmer, Essentials, Seite91).

Die Methode, der Weg, mit dem diese bewusstseinsbasierte Systemveränderung bewerkstelligt wird, ist die Theorie U.

Von der gemeinsamen Intention (Dir und den anderen Zuhören, welche Handlungen das Leben von Dir, von Euch erwartet) über das gemeinsame Erspüren des Systems (holt uns aus unserer eigenen Blase und lässt uns in einen neuen Kontext eintauchen, wir werden zu den Menschen, die bisher nicht gehört wurden), das Erspürens des höchsten Zukunftspotentials (Presencing – verbinden mit den tieferen Quellen des Wissens, der Kreativität und dem eigenen Selbst) über das Herauskristallisieren des Neuen und das Erstellen der Prototypen erkunden wir die Zukunft im Handeln, bis zur Institutionalisierung des Neuen, dem Aufbau bzw. Kultivierung der Ökosysteme der Innovation.

Theorie U basiert auf 3 Kernelementen:

  1. Einem Bezugsrahmen, der den blinden Fleck der Führung und der Systemveränderung sichtbar macht
  2. Einer Methode, bewusstseinsbasierte Veränderung durch einen Prozess, Prinzipien und Praktiken zu initiieren
  3. Einem neuen Narrativ zu einem sich entwickelnden gesellschaftlichen Wandel und einem Upgrade unseres mentalen und institutionellen Betriebssystems in allen gesellschaftlichen Bereichen

Theorie U verbindet Systemdenken, Innovation und Veränderungsmanagement – aus der Perspektive eines sich entwickelnden, menschlichen Bewusstseins.

Theorie U lenkt unsere Aufmerksamkeit auf den blinden Fleck von Führung und Organisation, auf die Quellen, aus denen sowohl unser individuelles als auch unser kollektives Handeln hervorgeht.

So kann Theorie U zu gelingenden Veränderungen beitragen.

Bist Du mit Deinem Team, Deiner Organisation, Deiner Schule in einem Veränderungsprozess? Dann schreib mir gerne petra@prosoparis.de oder vereinbare ein unverbindliches Gespräch mit mir wie Theorie U Dich, Euch unterstützen kann auf Eurem Weg.

Ich freue mich auf Dich und den Austausch mit Dir 🙂

 

Pflege feiern – gemeinsam Zukunft gestalten beim Zukunftstag Festival der Pflege in Karlsruhe am 25.4.2024

Pflege feiern – gemeinsam Zukunft gestalten beim Zukunftstag Festival der Pflege in Karlsruhe am 25.4.2024

Lasst uns Pflege feiern und Zukunft gestalten!

Wir suchen Menschen, die sich mit uns auf den Weg machen wollen, die Zukunft der Pflege gemeinsam zu gestalten. Wir brauchen dafür Alle, die etwas verändern wollen. Wir wollen gemeinsam Hebel finden, dass Menschen würdevoll pflegen und gepflegt werden und ein Umfeld schaffen, in dem das gelingen kann. So kann Jeder, Jede ganz konkret etwas aus dem Tag mitnehmen, um mit noch mehr Freude zu wirken.

 

Vielleicht kennst Du das auch?

Du liebst Deinen Beruf und gleichzeitig hast Du immer wieder das Gefühl nur zu funktionieren.

Du möchtest für die Menschen da sein und kannst es nicht so wie Du es Dir wünschst, weil da noch jede Menge Bürokratie ist.

Du hast in Deinem Pflegealltag immer wieder Ideen und Impulse, was noch besser gestaltet werden könnte und findest dann nicht die Zeit, diesen Impulsen nachzugehen.

Wir laden Dich ein, Dir diese Zeit zu nehmen am 25.4.2024 beim Zukunftstag „Festival der Pflege“

 

Wir laden Dich ein, gemeinsam mit Deinen KollegInnen aus ganz Baden-Württemberg, die Zukunft zu gestalten

Beim Zukunftstag blicken wir aus verschiedenen Blickrichtungen auf die aktuelle Situation in der Pflege.
Wir werden fördernde und behindernde, gesund- und krankmachende Haltungen, Verhaltensweisen sowie Muster erkennen und wir werden in einem kokreativen Prozess das Potential unserer gemeinsamen Zukunft in der Pflege sichtbar machen. Dazu verwenden wir eine transformative Methode (das 3D-Mapping aus der Theorie U), die auf intuitivem Tun basiert. Sie ermöglicht allen Teilnehmenden ein ganzheitliches Verstehen des jetzigen Systems und eröffnet neue Perspektiven und Möglichkeiten für die Zukunft. Das alles auf eine ganz leichte, spielerische Art und Weise.

 

Wir sind eine Bewegung und laden Dich ein, Teil davon zu sein

Wir, Katrin Sickora und Petra Prosoparis, haben letztes Jahr als Prozessbegleiterinnen gemeinsam mit der Diakonie Baden-Württemberg, der Samariterstiftung, der evangelischen Altenhilfe St. Georgen. der Diakonie ambulant – GESUNDHEITSDIENSTE OBERES MURRTAL e.V. und der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V. eine Bewegung für die Pflege von Morgen gestartet.

So haben wir bereits einige Zukunftstage „Festival der Pflege“ veranstaltet – sowohl Einrichtungsübergreifend für KollegInnen aus ganz Baden-Württemberg mit der Diakonie Baden-Württemberg in Karlsruhe 2023, als auch in den Einrichtungen oder Netzwerken vor Ort.

Unsere Vision ist es, den Zukunftstag für noch viel mehr Menschen, Teams, Einrichtungen, Netzwerke etc. zu ermöglichen. Wir wollen Mut machen, begeistern, empowern, um gemeinsam die Zukunft der Pflege zu gestalten – ganz konkret machen wir das gemeinsam hierarchie- und einrichtungsübergreifend beim Zukunftstag Festival der Pflege in Karlsruhe am 25.04.2024.

 

Du möchtest auch mit Deinem Team, Deiner Einrichtung Zukunft gestalten?

Dann kannst Du das Festival der Pflege zu Dir in Deine Einrichtung bringen und mit Deinem Team, Deiner Organisation Zukunft gestalten und Lösungen für Eure aktuellen Herausforderungen finden.

Wir sind gerne für Euch da. Bei Fragen oder Wünschen, schreibt gerne eine Mail an petra@prosoparis.de. 

 

Wie wirkt ein Zukunftstag?

  • Jeder / Jede ist herzlich eingeladen, ein Thema bzw. eine aktuelle Herausforderung aus dem Pflegealltag mitzubringen. So können wir uns zu Beginn zu Themeninseln zusammenfinden.
  • Wir machen das aktuelle System der Pflege sichtbar und nehmen uns die Zeit und den Raum für einen Perspektivwechsel. So erleben wir neue Sichtweisen und decken wir blockierende Kräfte auf.
  • Das Sichtbarmachen & Erleben einer hoffnungsvollen Zukunft lässt uns die Hebel der Veränderung erkennen und ermächtigt uns, selbst aktiv zu werden und gemeinsam Zukunft zu gestalten.
  • Wir stärken das Gemeinschaftsgefühl, den Teamgeist und die Verantwortungsfreude durch das Kokreieren der Zukunft der Pflege.
  • Wir praktizieren eine neue Zuhörkultur mit bewertungsfreien Dialogen statt sich wiederholender Diskussionen. Das öffnet uns, auch in unserer täglichen Arbeit, für die Zukunft, die entstehen möchte.
  • Während der Pausen wird Zeit zum Netzwerken, zum Essen und zum Chillen sein und wer mag kann im Anschluss noch gemeinsam mit uns die Pflege feiern.

Hier sind einige Stimmen und ein paar Impressionen von den TeilnehmerInnen des Zukunftstages in Karlsruhe im April 2023 – lass Dich gerne begeistern:

„Für mich war besonders, dass wir eigentlich alle Hoffnung haben wir schaffen das!“

„Ich nehme mit von dem Tag heute, dass es uns alle betrifft und wir ein Netzwerk sind und wir alle im gleichen Boot sitzen.“

„Ich bin mit den Menschen an meinem Tisch in Kontakt gekommen, obwohl ich sie nicht gekannt habe, und das ist eine richtig intensive Zusammenarbeit geworden.“

„Wir sind für unsere Zukunft verantwortlich. Jeder ist verantwortlich.“

„Wir sind Viele.“

„Zusammenrücken macht stark.“

„Aktiv werden, andere mitnehmen, Netzwerk weiter ausbauen.“

„Mut zur Veränderung – wir können gestalten.“

„Mit Kopf, Herz und Hand können wir Pflege gestalten.“

„Wir sind stolz auf unseren Beruf.“

„Jeder Einzelne kann etwas entstehen lassen.“

 

Wir freuen uns auf Dich 🙂

Sehen wir uns beim Zukunftstag Festival der Pflege, um Pflege zu feiern und gemeinsam Zukunft zu gestalten? Falls Du Dich (und Dein Team) noch nicht angemeldet hast, kannst Du da hier tun: https://festival.pulsnetz.de/

Wir freuen uns auf Dich, auf Euch

Deine, Eure Prozessbegleiterinnen Katrin und Petra

Business Transformation und schöpferische Auszeit mit Theorie U

Business Transformation und schöpferische Auszeit mit Theorie U

Es liegt etwas in der Luft.

Der Wandel

Vielleicht spürst auch Du, dass die Zeit reif ist
für den Wandel auf allen Ebenen.

Vielleicht ruft eine Stimme in Dir, Dein Business zu transformieren.
Es auf die Zukunft vorzubereiten.

Vielleicht spürst Du, dass manche Angebote nicht mehr passen,
andere Angebote jetzt entwickelt werden wollen.

Vielleicht fühlt es sich nicht stimmig an, wie Du Dich nach außen zeigst. Wie Du kommunizierst und Kunden gewinnst.

Ich weiß wie es sich anfühlt, nicht zu wissen wie es in der Zukunft weitergeht.
Nur zu wissen, es passt nicht mehr so wie es ist.

Für mich ist Theorie U ein wunderbarer Leitfaden für tiefe Transformation geworden

Theorie U von Otto Scharmer ist mir vor einigen Jahren „zufällig“ begegnet. Nach einigen Reisen durch das U bin ich begeistert wie es wirkt.

Theorie U ist ein Weg, persönlichen Wandel wie auch Transformation in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft bewusst zu gestalten.

Tausende Menschen, Unternehmen & Organisationen wandeln sich bereits durch Theorie U.

Eigentlich müsste Theorie U Praxis U heißen :-).

Es geht darum vom Denken ins Fühlen & Handeln zu kommen

Das allgegenwärtige Knowing-Doing-Gap zu überwinden.

Am wirkungsvollsten erlebe ich das U, wenn es mit Gleichgesinnten durchschritten wird.

Oben links im U geht es los mit dem bewussten Innehalten. Es geht darum mit wachen Sinnen wahrzunehmen.

Und dann in die Tiefen des Us und damit in unsere eigenen Tiefen abzutauchen.

Ganz unten im U verbinden wir uns mit unserer eigenen Quelle, um der entstehenden Zukunft zu lauschen

Wenn wir angebunden sind an uns selbst, unsere innerste Quelle und an das kollektive Feld, wenn wir in diesem Zustand der Kohärenz mit allem sind, ist es möglich, Altes los zu lassen und das Neue kommen zu lassen.

Aus diesem Zustand des Presencing, wie Otto Scharmer es nennt, entsteht die Vision. Das Neue formt sich immer mehr und kann dann mit Kopf, Herz und Hand gestaltet werden.

Mit diesem Kristallisieren und dem Co-Kreieren des Neuen geht der Transformationsweg wieder rechts das U hinauf.

Das Durchschreiten des Us kann das Bewusstsein weiten, es wandeln und transformieren. Genauso wie das Leben, das Business.

Achtung!
Das, was als normal oder unabänderbar gilt, kann ins Wanken geraten.

Ich habe mein zentrales Programm, das Herzensbusiness Online Camp, losgelassen.
Und viele Vorstellungen davon wie Wirtschaft & Leben zu funktionieren haben.

Wandel liegt in der Luft.

Er überfordert Viele und Viele fühlen sich allein gelassen.

Deshalb möchte ich mit einer schöpferischen Auszeit dabei unterstützen, das Alte los zu lassen und das Neue willkommen zu heißen.

In der schöpferischen Auszeit reisen wir gemeinsam durch das U, lauschen der entstehenden Zukunft und entfalten all unser Transformationspotential.

Mit ausgewählten, bewährten Methoden der Theorie U begleite ich Dich durch diesen Transformationsprozess:
Das 3D-Mapping, die 4 verschiedenen Ebenen des Zuhörens, Journalings, schöpferische Dialoge sind wunderbare co-kreative Methoden, die es Dir bzw. Deinem Team ermöglichen aus der entstehenden Zukunft zu lernen.

Schöpferische Auszeit

Für Dich – für Leader – für Teams.

Du sehnst Dich nach einer Auszeit nur für Dich? Für Euch als Team?

Du steckst fest, in vergangenen Mustern und Themen? Dein Team steckt fest im Alten? Es wiederholt sich alles immer wieder mit nur kleineren Veränderungen.

Du spürst etwas wirklich Neues möchte entstehen? Ihr spürt etwas Neues möchte entstehen und im Alltag fehlt der Raum und die Zeit, dass sich entwickeln kann, was sich entwickeln möchte.

Dann ist die schöpferische Auszeit genau das Richtige für Dich bzw. für Dein Team. Du nimmst Dir Zeit und Raum für Dich und lässt eine neue Zukunft entstehen im Hier und Jetzt. Du tauchst bzw. Ihr taucht tief in das U ein, meist unbewusste Muster und Themen werden sichtbar und eine Verbindung entsteht zu Deinem / Eurem höchsten Zukunftspotential.

 
Wenn Du Fragen zur schöpferischen Auszeit hast oder dabei sein möchtest, schreibe mir gerne eine Mail an petra@prosoparis.de
 
Ich freue mich auf Dich 🙂
 
 
Herzensgrüße
Petra
Theorie U Zukunftstag Karlsruhe 2023

Theorie U Zukunftstag Karlsruhe 2023

Was ist eigentlich Theorie U?

Auf den „Essentials der Theorie U“ von Otto Scharmer steht auf den Buchrücken „C. Otto Scharmers Theorie U hat in den letzten Jahren weit über den Wirtschaftssektor hinaus Furore gemacht. Der bekannte MIT-Forscher und Berater hat damit eine Blaupause geliefert, nach der die „Betriebssysteme“ von Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Demokratien aktualisiert und an die heutigen Herausforderungen angepasst werden können…… (Theorie U) hilft Führungskräften aller Branchen und Sektoren, die Aufmerksamkeit auf die Zukunft ihrer Organisation zu fokussieren, Gestaltungspotenziale zu erschließen und die erarbeiteten Ziele umzusetzen.“

Edgar Schein kommentierte zum Theorie U Buch: „Dieses Buch bietet eine neue Sprache und lehrt uns neue Wege, die Erkenntnisse der Psychologie der Achtsamkeit mit der Soziologie von Gruppen und den Kräften des politischen und wirtschaftlichen Systems zu integrieren.“

Seit 20 Jahren forscht Otto Scharmer zur bewusstseinsbasierten Veränderung in Systemen und verbindet mit in der Theorie U folgende Methoden und Entwicklungslinien:

  • Aktionsforschung und organisationales Lernen (Peter Senge, Edgar Schein, Kurt Lewin etc.)
  • Design Thinking (nach Tim Brown und Dave Kelly)
  • Achtsamkeit, Kognitionswissenschaft und Phänomenologie (Francisco Varela, Jon Kabat-Zinn, David Bohm etc.)
  • Impulse der Zivilgesellschaft (Maritn Luther King Jr., Nelson Mandela, Mahatma Gandhi, Indigenous Nations und Millionen Menschen, die die Welt verändern)

Theorie U beschreibt das in die Welt kommen sozialer Wirklichkeit und lenkt dabei unsere Aufmerksamkeit auf die blinden Flecken von Führung und Organisation.

Theorie U live erleben beim Zukunftstag für die Pflege von Morgen am 27.04.23 im Südwerk in Karlsruhe

Wie gelingt Pflege in Würde?

Worum geht es? 
Zusammen mit pulsnetz.de (Diakonie Baden-Württemberg), dem Kernteam der „Pioniere der Pflege in Würde“ und meiner Kooperationspartnerin Katrin Sickora gestalten und moderieren wir den Zukunftstag der Pflege.
Es ist ein Tag für alle, die sich als Pioniere mit uns auf den Weg machen wollen, die Pflege von Morgen zu erkunden, Zukunft sichtbar zu machen und mitzugestalten und somit das System Pflege zu transformieren.

Warum laden wir ein?
Wir sind mitten in der Krise, vieles bröckelt. Wir merken, dass das System Pflege zusammenbricht, dass es brüchig wird. Wie soll das weitergehen? Vieles ist unverständlich und unbegreiflich. Jede und jeder spürt das an einer anderen Stelle. Sei es, dass Pflege aufgekündigt werden muss, sei es, dass man selbst krank wird und den Alltag nicht mehr stemmen kann.

Welche Zukunft wollen wir haben?
Wir suchen Menschen, die sich mit uns auf den Weg machen wollen, Zukunft gemeinsam zu gestalten. Wir brauchen dafür Alle, die etwas verändern wollen. Wir wollen gemeinsam Hebel finden, dass 70.000 Menschen gesund sind und ein Umfeld schaffen, in dem das gelingen kann.

Wir laden ein, gemeinsam die Zukunft zu spüren, zu gestalten und zu sehen.
Wir gestalten die Zukunft – Jetzt!

Wer ist eingeladen?
Alle sind willkommen! Dies ist eine Veranstaltung für Alle, die daran interessiert sind, das System Pflege zu verändern.

Wozu laden wir ein?
Wir blicken aus verschiedenen Perspektiven auf die aktuelle Situation in der Pflege und das ihr zugrunde liegende Zukunftspotential.
Wir werden gesund- und krankmachende Haltungen, Verhaltensweisen sowie Muster erkennen und eine stimmige Zukunft sichtbar machen. Orientiert an unserer Verbundenheit untereinander, ausgerichtet auf das hochattraktive Ziel „Gesundheit“ mit dem weiten und offenen Blick auf unsere eigenen Ressourcen.
Dazu verwenden wir eine transformative Methode (das 3D-Mapping aus der Theorie U), die auf intuitivem Tun basiert. Sie ermöglicht allen Teilnehmenden ein ganzheitliches Verstehen des Systems und eröffnet den Möglichkeitsraum für die Zukunft.

Wo und Wann?

Die Veranstaltung findet kostenfrei und in Präsenz statt.
Am 27.04.2023 von 9:30 – 16:30 Uhr
Im Südwerk (Bürgerzentrum Südstadt) in Karlsruhe – Anfahrtsbeschreibung

Da so viele beim Zukunftstag dabei sein wollen, sind leider keine Anmeldungen mehr möglich.

Hier kann der Flyer heruntergeladen werden. Wir planen auch 2024 wieder einen Zukunftstag, dann noch größer, so dass alle, die teilnehmen wollen, dabei sein können.

Bei Fragen und Wünschen, wenn Du einen Zukunftstag in Deiner Organisation oder für Dein Team veranstalten möchtest, schreib mir gerne petra@prosoparis.com

Dieser Zukunftstag für die Pflege von Morgen wird getragen von:

  • Evangelische Altenhilfe St. Georgen
  • Diakonie ambulant – GESUNDHEITSDIENSTE OBERES MURRTAL e.V.
  • Samariterstiftung
  • Evangelische Stadtmission Freiburg e.V.
  • Diakonie Baden-Württemberg
  • BGW Berufsgenossenschaft für Gesundheitswesen und Wohlfahrtspflege
  • AOK Baden-Württemberg

Er wird gestaltet und moderiert von meiner Kooperationspartnerin Katrin Sickora und mir als Prozessbegleiterinnen zusammen mit dem Kernteam der „Pioniere der Pflege in Würde“.

Ich freue mich auf Dich 🙂

Lebe aus vollem Herzen! Herzensgrüße Deine Petra